GBM Kommunalabgaben

Erläuterung

Grundstücksbezogene geografische Daten bilden neben Satzung Kalkulation eine wichtige Grundlage zur Umlage und Verteilung der einrichtungsbezogenen Kosten auf die Vorteilsnehmer.

Die Beschaffung und stetige Aktualisierung dieser Daten ist unsere tägliche Arbeit. Die bei der Abgabenerhebung zu berücksichtigenden landesspezifischen Gesetzgebungen und Rechtsprechungen unterliegen ständigen Veränderungen. Dadurch sind die Kommunen darauf angewiesen, dass die Dienstleister bei der Datenerhebung über die notwendige aktuelle Sachkenntnis für das eigene Bundesland verfügen. Wir sind deutschlandweit mit dieser Expertise für Kommunen tätig.

Für unsere Kunden kümmern wir uns um die Erhebung und stetige Pflege der Daten für folgende Abgabenarten.

Download - Flyer Geodatenerhebung

Beiträge

Für die Kalkulation und Veranlagung grundstücksbezogener Beiträge erheben wir geografische Datengrundlagen. Diese Datenerhebung bildet als Divisor eine zentrale Berechnungsgrundlage für die höchstzulässigen Beitragssätze. Somit bestimmt sie den zentralen Regelungsinhalt einer jeden Beitragssatzung. Wir begleiten unsere Auftraggeber auch bei der Ausgestaltung der satzungsmäßigen Verteilungsregelungen, insbesondere bei pauschalierenden oder typisierenden Satzungsregelungen und weisen dafür stets gutachterlich die gesetzmäßige Methode der Datenerhebung nach. Ziel dessen ist, dass die Ausübung satzungsgeberischen Ermessens im Falle einer gerichtlichen Prüfung als sachgerecht und willkürfrei nachgewiesen werden kann. Neben dem datentechnischen Knowhow verfügen unsere Mitarbeiter*innen gleichzeitig über das hierfür erforderliche abgabenrechtliche und fachsprachliche Verständnis.

Besonders bei der Bestimmung von beitragspflichtigen Grundstücksflächen nach dem Maß der vorhandenen oder zulässigen baulichen Nutzung verfügen wir über den erforderlichen baurechtlichen Sachverstand.

Unsere Referenzen zur Beitragsflächenerhebung

Gewässerunterhaltungsumlage

Aufgrund der an der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie orientierten Deutschen Gewässerschutzpolitik ist bei der Geodatenerhebung die Leistungsnachfrage seitens der Kommunen gewachsen.

In Nordrhein-Westfalen ist bereits die Umlage von Gewässerunterhaltungskosten auf der Basis von Geografischen Daten wassergesetzlich geregelt. WTEB führt hierfür im Auftrag der Kommunen zahlreiche Luftbildauswertungen und Datenbankerstellungen durch. Es wird damit gerechnet, dass demnächst auch weitere Bundesländer diesen Schritt in der Gesetzgebung vollziehen. Möchten Sie als Kommune die Umlage der Gewässerunterhaltungskosten einführen, unterstützen Sie gerne bei diesem Vorhaben.

→ Unsere Referenzen zur Gewässerunterhaltungsumlage

Niederschlagswassergebühr

Bei der Niederschlagswassergebühr hat sich die Anforderung in den letzten Jahren dahingehend entwickelt, dass nicht mehr die Einführung der getrennten Abwassergebühren sondern die Aktualisierung der Grundlagendaten der häufigste Anwendungsfall ist. Bei zahlreichen Aktualisierungsprojekten zeigt sich der Trend, dass die in den Neunzehnhundertneunziger Jahren vorrangig gewählte Methode der reinen Selbstauskunft der Grundstückseigentümer (ohne Luftbildauswertung) zu unzureichenden Ergebnissen geführt hat. Durch die Aktualisierungen auf Luftbildbasis können die gebührenpflichtigen Flächen zwischen 25% - 80% gesteigert werden, wodurch die Projektkosten für die Kommunen direkt gedeckt werden und unter dem Aspekt der Gebührengerechtigkeit auch gute Zustimmung in den Gemeindevertretungen gefunden wird. Unser Ziel ist es mit den Kommunen das dringende Zukunftsthema Niederschlagswasserbeseitigung in der Kostendeckung zu stabilisieren.

Zudem haben Verwaltungsgerichte bereits durch Rechtsprechung klargestellt, dass die Datengrundlagen zur Kalkulation und Veranlagung der Gebühren regelmäßig zu aktualisieren sind. Für einen Großteil der Städte und Gemeinden in Deutschland ist eine derartige Umstellung und Aktualisierung noch nicht erfolgt. Wir unterstützen Sie gerne bei diesem Vorhaben.

→ Unsere Referenzen zur Flächenaktualisierung